Satzung des MC Vellahn e.V. im ADAC

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
(I) Der Club führt den Namen "MC Vellahn e.V. im ADAC".
Er hat seinen Sitz in Vellahn und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Hagenow unter der Nummer VR 12 eingetragen.
(II) Der Verein ist Mitglied des LMFV e.V. MV und des ADAC Hansa e.V.
(III) Sein Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2 Zweck und Ziele
(I) Zweck des Vereins ist die Pflege, Förderung und Ausübung des Motorsports sowie der Veranstaltung von Clubveranstaltungen. Der Satzungszweck wird insbesondere durch folgende Sportarten verwirklicht: Motocross, Enduro sowie verwandte Sportarten. Zum Satzungszweck gehört des Weiteren die Herstellung und Unterhaltung entsprechender Sportanlagen. Die Vereinsmitglieder nehmen am regelmäßigen Training und an Wettkämpfen teil. Die Betreuung der Sportangebote erfolgt durch sportfachlich vorgebildete Übungsleiterinnen und Übungsleiter. Der Club erfüllt seine Aufgabe u.a. durch sportliche, touristische und gesellige Veranstaltungen. Der Club betätigt sich zusätzlich aktiv auf dem Gebiet des Jugendsports und der Verkehrserziehung von Kindern und Jugendlichen.
(II) Der Verein ist politisch, ethnisch und konfessionell neutral.
(III) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(IV) Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.
(V) Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(VI) Der Club ist Träger der Jugendarbeit mit der Aufgabe, im Rahmen seiner Satzungszwecke junge Menschen bei ihrer Entwicklung zu fördern. Dem Ortsclub ist eine selbstständige Jugendgruppe angeschlossen. Das Nähere regelt die Jugendordnung.
§ 3 Mitgliedschaft
(I) Jede an den Zwecken und Zielen des Clubs interessierte natürliche oder juristische Person kann Mitglied werden. Es gibt die Möglichkeit der ordentlichen Mitgliedschaft, der außerordentlichen Mitgliedschaft und der Ehrenmitgliedschaft.
(II) Ordentliche Mitglieder des Ortsclubs können nur Volljährige sein. Sie sollen zugleich Mitglieder des ADAC sein.
(III) Kinder und Jugendliche (bis max. 23 Jahre) können Mitglied der Jugendgruppe des Ortsclubs sein. Sie sind außerordentliches Mitglied des Ortsclubs und haben die Rechte und Pflichten gemäß dieser Satzung und der Jugendverordnung des Ortsclubs. Volljährige Mitglieder der Jugendgruppe können zusätzlich ordentliche Mitglieder sein und haben alle damit verbundenen Rechte und Pflichten.
(IV) Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag des Vorstandes bei besonderen Verdiensten für den Verein oder einer Mitgliedschaft von mindestens 30 Jahren die Ehrenmitgliedschaft verleihen.
Ehrenmitglieder besitzen die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder.
§ 3 a Jugendgruppe und Jugendversammlung
(I) Die Jugendgruppe regelt selbstständig im Rahmen der Satzung, Jugendordnung und sonstigen Clubordnungen ihre Angelegenheiten und entscheidet in diesem Rahmen auch über die Verwendung der ihr zufließenden Mittel. Über die Ordnung der Jugendgruppe (Jugendordnung) beschließt die Mitgliederversammlung des Ortsclubs. Sie ist eine intern die Jugendgruppe bildende Ordnung, jedoch nicht Satzungsbestandteil.
(II) Die Jugendversammlung ist das oberste Organ der Jugendgruppe und umfasst die Mitglieder der Jugendgruppe des Ortsclubs (§ 3, III) und den/die Jugendleiter/in.
(III) Die Jugendversammlung muss jährlich, mind. 4 Wochen vor der Mitgliederversammlung des Ortsclubs stattfinden und wird durch den/die Jugendleiter/in einberufen. Alle Jugendmitglieder sind schriftlich, per Fax oder Email mindestens 2 Wochen vor der Jugendversammlung unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuladen.
(IV) Die Jugendversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:
  • Wahl des Vorstands der Jugendgruppe gemäß der Jugendordnung ;
  • Aufstellung des jährlichen Haushalts der Jugendgruppe;
  • Vorschlag an die Mitgliederversammlung betreffend Regelungen für die Jugendordnung;
  • Vorschlag an die Mitgliederversammlung betreffend Kandidaten für die Wahl des/der Jugendleiters/in. Diese/r hat unabhängig von § 3 I. und § 9 I. Stimm- und Rederecht in der Jugendversammlung. Er/Sie muss nicht selbst Jugendmitglied sein und kann letztmalig in dem Jahr in dieses Amt gewählt werden , in dem er/sie das 60. Lebensjahr vollendet.
§ 4 Aufnahme
(I) Die Aufnahme in den Ortsclub muss bei diesem besonders beantragt werden. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme.
(II) Im Falle der Ablehnung brauchen die Gründe der Ablehnung nicht bekannt gegeben werden. Gegen die Ablehnung kann innerhalb von zwei Wochen schriftlich Einspruch beim Vorstand eingelegt werden. Über den Einspruch entscheidet die Mitgliederversammlung. Wird nicht oder nicht rechtzeitig Einspruch eingelegt, so ist die Ablehnung rechtsverbindlich.
(III) Bei Aufnahmeanträgen von Minderjährigen ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.
§ 5 Beiträge
(I) Der Club erhebt zur Bestreitung seiner Auslagen von seinen Mitgliedern angemessene Beiträge, deren Höhe und Zahlungsweise die Mitgliederversammlung festlegt. Die Zahlung erfolgt im Voraus durch SEPA-Einzugsverfahren, Überweisung oder Barzahlung. Die Beitragshöhe und Aufnahmegebühr ist in der Beitragsordnung geregelt.
(II) Mitglieder, die nach dem 30. Juni eintreten, zahlen halbe Jahresbeiträge.
§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft
(I) Die Beendigung der Mitgliedschaft bei dem Ortsclub kann nur für den Schluss des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist schriftlich erfolgen.
(II) Der Vorstand kann ein Mitglied von der Mitgliedschaft ausschließen:
a) wenn das Mitglied trotz Mahnung den fälligen Beitrag nicht bezahlt,
b) wenn der Ausschluss im Interesse des Ortsclubs notwendig erscheint,
c) wenn der Ausschluss im Interesse des ADAC-Gesamtclubs oder des zuständigen ADAC-Regionalclubs notwendig erscheint.
(III) Der Ausschluss nach Abs. ll c darf nur nach vorherigem Einvernehmen mit dem Regionalclubvorstand ausgesprochen werden.
(IV) Gegen den Ausschluss kann innerhalb von zwei Wochen schriftlich Einspruch beim Vorstand eingelegt werden. Über den Einspruch entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung. Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen alle Rechte aus der Mitgliedschaft. Wird nicht oder nicht rechtzeitig Einspruch eingelegt, so ist die Streichung rechtswirksam.
§ 7 Organe
(I) Die Organe des Clubs sind:
a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand.
§ 8 Mitgliederversammlung
(I) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Ortsclubs. Sie muss jährlich vor der Mitgliederversammlung des Regionalclub Hansa stattfinden und wird durch den Vorstand des Ortsclubs einberufen. Alle Mitglieder sind schriftlich, per Fax oder per E-Mail mindestens drei Wochen vor der Mitgliederversammlung des Ortsclubs unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuladen.
(II) Der Regionalclub Hansa Vorstand ist unter Vorlage einer Tagesordnung mindestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung zu verständigen.
(III) Die Tagesordnung muss mindestens folgende Punkte enthalten:
a) Bericht des Vorstandes
b) Bericht der Rechnungsprüfers
c) Feststellung der Stimmliste
d) Entlastung des Vorstandes
e) Wahlen
f) Finanzplanung für das Geschäftsjahr
g) Anträge mit Inhaltsangabe
h) Verschiedenes.
(IV) Im Rahmen der Jahres-Mitgliederversammlung gemäß Abs. I wählen nur die ADAC-Mitglieder die Delegierten des Ortsclubs für die Mitgliederversammlung des ADAC Hansa e.V. Diese müssen Mitglied des ADAC Regionalclubs Hansa e.V. sein.
§ 9 Durchführung der Mitgliederversammlung
(I) In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende ordentliche Mitglied eine Stimme. Stimmübertragung ist unzulässig. Jugendmitglieder (§ 3 III) sind teilnahme- und redeberechtigt, jedoch ohne Antrags-, Stimm- und (aktives bzw. passives) Wahlrecht, soweit sie nicht zusätzlich ordentliches Mitglied sind (§ 3 III).
(II) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Stimmberechtigten beschlussfähig. Es entscheidet regelmäßig einfache Stimmenmehrheit. Unter einfacher Mehrheit ist eine Mehrheit zu verstehen, die eine Stimme mehr beträgt als die Hälfte der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen werden wie nicht abgegebene Stimmen behandelt, ebenso abgegebene ungültige Stimmen und – bei Abstimmung mit Stimmzetteln – unbeschriftete Stimmzettel. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.
Eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen ist erforderlich bei Beschlüssen über:
a) Satzungsänderungen
b) die Zulassung von Dringlichkeitsanträgen
c) Anträge auf Abberufung des Vorstandes oder eines Vorstandsmitgliedes
d) Auflösung des Clubs.
(III) Die Wahlen erfolgen in geheimer Abstimmung. Die Mitgliederversammlung kann mit einfacher Mehrheit beschließen, eine Wahl durch Handzeichen durchzuführen.
(IV) Über Anträge kann mit Zustimmung der Mehrheit der Stimmberechtigten auch durch Handzeichen entschieden werden.
(V) Anträge für die Mitgliederversammlung des Clubs können von jedem Mitglied gestellt werden. Sie müssen mindestens acht Tage vor der Mitgliederversammlung beim Vorsitzenden eingereicht sein. Dringlichkeitsanträge sind zulässig, soweit sie nicht auf Abberufung von Vorstandsmitgliedern oder Satzungsänderung gerichtet sind.
(VI) Über die Verhandlungen und Beschlüsse jeder Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, aus der mindestens die gefassten Beschlüsse hervorgehen müssen. Die Niederschrift muss von zwei Vorstandsmitgliedern unterzeichnet werden. Dem Regionalclub Hansa-Vorstand ist die Niederschrift innerhalb von 14 Tagen zu übersenden.
(VII) Den Mitgliedern des ADAC-Präsidiums und den Mitgliedern des ADAC Hansa-Vorstandes steht das Recht zu, an allen Veranstaltungen und Sitzungen des Ortsclubs mit Rederecht, jedoch ohne Stimmrecht teilzunehmen.
§ 10 Außerordentliche Mitgliederversammlung
(I) Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand einzuberufen:
a) auf Anordnung des Präsidiums des ADAC oder des Regionalclub-Vorstandes
b) auf Antrag von mindestens einem Drittel der Mitglieder des Clubs.
§ 11 Der Vorstand
(I) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind:
1. der/die Vorsitzende
2. der/die Schatzmeister/in
3. der/die Stellv. Vorsitzende/r
4. der/die Jugendleiter/in
5. der/die Sportleiter/in
6. der/die Schriftführer/in
(II) Je zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Club gemeinsam. Die Vorstandsmitglieder zu 2. bis 5. sind jedoch im Innenverhältnis dem Club gegenüber verpflichtet, diesem gemeinsam nur bei Verhinderung des Vorsitzenden zu vertreten. Die Mitglieder, die nicht als Stellvertreter des Vorsitzenden bestimmt sind, darüber hinaus nur, wenn auch dieser verhindert ist.
(III) Die Sitzungen des Vorstandes werden vom Vorsitzenden einberufen und geleitet. Über die Beschlüsse des Vorstandes ist ein Protokoll zu führen, das vom Vorsitzenden zu unterzeichnen ist. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
(IV) Der Vorstand vertritt den Club in allen Angelegenheiten nach den Beschlüssen und Weisungen der Mitgliederversammlung unter Einhaltung der Satzung und im Rahmen der Richtlinien des ADAC.
(V) Die Mitglieder des Vorstandes werden durch die Mitgliederversammlung gewählt. Die Amtsdauer beträgt 2 Jahre, gerechnet von ordentlicher Mitgliederversammlung zu ordentlicher Mitgliederversammlung.
(VI) Die Zusammenlegung von Vorstandsämtern ist mit Ausnahme der Ämter des Vorsitzenden und des Schatzmeisters zulässig.
(VII) Die Vereins- und Organämter werden im Club ehrenamtlich ausgeübt. Die Erstattung von nachgewiesenem Aufwand ist in der Höhe der Beiträge nach EStG zulässig . Die Zahlung einer Ehrenamtspauschale in der nach EStG zulässigen Höhe ist möglich. Eine Entscheidung hierzu trifft der Vorstand jährlich.
(VIII) Der Schriftverkehr mit dem ADAC-Präsidium und der ADAC-Zentrale muss ausschließlich über den ADAC-Regionalclub Hansa geführt werden.
(IX) Wenn ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus dem Vorstand ausscheidet, ist der Vorstand berechtigt, eines seiner Mitglieder mit den Aufgaben des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds zu betrauen. Die nächstfolgende Mitgliederversammlung hat in diesem Fall die Aufgabe, einen Nachfolger für das ausgeschiedene Vorstandsmitglied zu wählen.
(X) Die Mitglieder des Vorstandes sind in allen Angelegenheiten zu Verschwiegenheit verpflichtet. Diese Verpflichtung gilt auch nach dem Ausscheiden aus dem Amt.
§ 12 Rechnungsprüfer
Zur Prüfung des Finanzgebarens werden zwei Rechnungsprüfer gewählt. Die Rechnungsprüfer werden durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie dürfen kein Amt im Vorstand bekleiden. Sie haben mindestens einmal im Jahr zeitlich vor der Mitgliederversammlung Buchführung und Kasse zu prüfen und der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.
§ 13 Satzungsänderungen
(I) Der Ortsclub übernimmt auf Verlangen des Regionalclub Hansa-Vorstandes in seine Satzung die vom Verwaltungsrat zur Wahrung der Einheitlichkeit im ADAC festgelegten Mindesterfordernisse für die Satzungen der Ortsclubs in ihrer gültigen Fassung.
(II) Anträge auf Satzungsänderungen werden vom Vorstand geprüft und der Mitgliederversammlung vorgelegt. Diese entscheidet mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen. Ein so gefasster Beschluss wird wirksam, wenn er vom zuständigen Regional-Vorstand sowie vom Präsidium des ADAC genehmigt ist. Anträge auf Satzungsänderungen können nicht als Dringlichkeitsanträge gestellt werden.
§ 14 Auflösung
(I) Die Auflösung des Ortsclubs kann nur in einer eigens zu diesem Zwecke einberufenen Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen erfolgen.
(II) Im Falle einer Auflösung ernennt die Mitgliederversammlung die Liquidatoren.
§ 15 Vermögensverwendung
Bei der Auflösung oder Aufhebung des Ortsclubs oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das verbleibende Vermögen an die gemeinnützige ADAC Luftrettung GmbH, München zur Erfüllung gemeinnütziger Aufgaben.
§ 16 Erfüllungsort und Gerichtsstand
Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Rechte und Pflichten als Ortsclub-Mitglied ist Vellahn (Sitz des Ortsclubs).
§ 17 Inkrafttreten
Diese Satzung ist in der vorliegenden Form von der Mitgliederversammlung am 14. März 1992 sowie am 20. Juni 1992, am 03. April 1998, am 06. Februar 2004, am 17. Februar 2006, am 18. Oktober 2013 und am 01.11.2014 mit einer nachträglichen Änderung beschlossen worden.